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12.10.2019
Erfolgreiche Teilnahme an der Atemschutz-Leistungsprüfung

Die Freiwillige Feuerwehr St. Peter im Sulmtal zeichnete am 12.10.2019 für die Atemschutzleistungsprüfung der Bereichsfeuerwehrverbände Deutschlandsberg und Leibnitz verantwortlich. Insgesamt 28 von 29 angetretenen Trupps absolvierten die Prüfung positiv.

Eine theoretische Prüfung zum Sachgebiet Atemschutz, das richtige Ausrüsten und einsatzfertig machen, eine Menschenrettung aus dem ersten Obergeschoss eine simulierte Brandbekämpfung im ersten Untergeschoss und nicht zuletzt das wieder einsatzbereit machen der Atemschutzgeräte steht für die Teilnehmer am Programm und das ganze unter den strengen Augen der Bewerter, die überwachen, dass auch jeder Handgriff korrekt ausgeführt wird, hängt im Einsatzfall davon doch das Leben der Feuerwehrleute und der Menschen, die gerettet werden müssen, ab. Während die Teilnehmer in der Kategorie Bronze ihre Positionen im dreiköpfigen Trupp fix haben, müssen sie bei der Prüfung in Silber alle Positionen beherrschen, diese werden erst bei der Anmeldung ausgelost. Der Gruppenkommandant hat seine Position fix, erst bei der Prüfung zum Abzeichen in Gold, welche in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule abgenommen wird, wird auch dieser mitgelost.

Bewerbsleiter Bereichs-Atemschutzbeauftragter BI René Wernegg konnte zur Abschlusskundgebung, welche vom Musikverein St. Peter im Sulmtal umrahmt wurde, die Abgeordnete zum steiermärkischen Landtag Bernadette Kerschler, Bezirkshauptmann HR Dr. Helmut-Theobald Müller, die Bürgermeisterin von St. Peter im Sulmtal Maria Skazel, die beiden Bereichsfeuerwehrkommandanten aus Deutschlandsberg und Leibnitz LFR Helmut Lanz und OBR Josef Krenn sowie deren Stellvertreter BR Josef Gaich, welcher selbst als Atemschutzgeräteträger unter den Teilnehmern war und BR Friedrich Partl sowie einige Abschnittskommandanten aus den beiden Bereichsfeuerwehrverbänden und den örtlichen Pfarrer Dr. Franz Ehgartner begrüßen.

Nach den Auszeichnungen folgte noch ein außergewöhnlicher Programmpunkt. Einige Bewerter rund um HBM Manfred Aldrian hatten, nachdem bei einer Bewerbsnachbesprechung die Idee geboren worden war, eine Bewerbsglocke angefertigt, die beiden Bereichsbeauftragten HBI Patrick Pichler und BI René Wernegg standen für diese Idee Pate. Pfarrer Dr. Franz Ehgartner konnte diese Glocke im Rahmen des Festaktes weihen und salben. Die Glocke, als Symbol für die Feuerglocken, welche in früherer Zeit zur Alarmierung der Bevölkerung und der Feuerwehr, sofern eine bestand, bei Bränden und Feuersbrünsten diente, soll unter anderem zum Sammeln von Spenden dienen, welche wohltätigen Zwecken zu Gute kommen werden.

Die Ehrengäste dankten in ihren Grußworten den Teilnehmern für ihre Bereitschaft sich in ihrer Freizeit weiterzubilden und betonten nicht zuletzt die Wichtigkeit solcher Ausbildungsprüfungen, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und sich die Kameradinnen und Kameraden, die ohnehin schon ihre Freizeit in den Dienst am Nächsten stellen, im Einsatz nicht ihr Leben gefährden, kämpfen die Atemschuttgeräteträger schließlich an vorderster Front. Auch die immense Wichtigkeit und steigende Bedeutung des schweren Atemschutzes wurde besonders hervorgehoben. Gedankt wurde auch dem Bewerbsteam unter Bewerbsleiter BI René Wernegg und dessen Stellvertreter HBI Patrick Pichler sowie dem gesamten Bewerterteam und nicht zuletzt der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter im Sulmtal, welche alles drumherum perfekt organisiert hatte.

Nach der Übergabe der Abzeichen an die Teilnehmer der 28 Trupps, die ihr Ziel erreicht hatten, wurde die Leistungsprüfung mit der Landeshymne und dem Anschlagen der Bewerbsglocke durch Bgm. Maria Skazel offiziell beendet.

Von den 29  Trupps hat auch ein Trupp von unserer Feuerwehr teilgenommen. Die Kameraden Schrei Gerhard, Walter Thomas, Walter Robert und Zach Christoph haben Leistungsabzeichen in Silber bestanden.
Die Feuerwehr Preding gratuliert zu dieser tollen Leistung!


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Bericht: HBI Hans Jürgen Ferlitsch
Fotos: HBI Hans Jürgen Ferlitsch, FM Andrea Schattinger

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